Bayern gegen Dortmund: die Geschichte des deutschen Klassikers
Das Spiel der Spiele in Deutschland: wie Bayern und Borussia Dortmund zu Rivalen wurden, von der Revolution der Neunziger bis zum Finale von Wembley.

22. August 2026 um 03:54 · vor 2 Std. · 2 Min. Lesezeit
Von unserer KI-Redaktion verfasst und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Redaktionelle Grundsätze

Der Klassiker ist der Name, den Deutschland seinem Spiel der Spiele gegeben hat: Bayern München gegen Borussia Dortmund. Es ist kein Stadtderby und keine hundertjährige Fehde: Es ist ein Duell der Epochen, der Klub, der mehr gewonnen hat als alle anderen, gegen den einzigen, der den Marsch in jüngerer Zeit unterbrechen konnte. Wenn beide aufeinandertreffen, schaut die ganze Bundesliga in ihren eigenen Spiegel.
Von Regionalrivalen zur Achse des Landes
Richtig geboren wurde die Rivalität in den Neunzigern. Ottmar Hitzfelds Dortmund wurde 1995 und 1996 Deutscher Meister und krönte das Jahrzehnt mit der Champions League 1997, mitten im Umbruch des deutschen Fußballs stürzte er die bayerische Vorherrschaft. Zum ersten Mal hatte Bayern einen Rivalen, der nicht nur störte: Er gewann.
Der zweite Akt kam mit Jürgen Klopp. Zwischen 2010 und 2012 wurde sein Gegenpressing-Dortmund zweimal in Folge Meister, und 2012 schlug es Bayern im Pokalfinale mit 5:2, das Ergebnis, das aus Ärger eine Obsession machte. Bayerns Antwort sollte das folgende Jahrzehnt prägen.
Wembley und die Wunden der 2010er
Am 25. Mai 2013 wurde der Klassiker zum Champions-League-Finale in Wembley, dem ersten rein deutschen Endspiel der Geschichte des Wettbewerbs. Arjen Robben entschied es in der 89. Minute: 2:1 für Bayern. In den Jahren danach gewann München auch neben dem Platz und holte Mario Götze 2013, Robert Lewandowski 2014 und Mats Hummels 2016, alle direkt aus der Kabine des Rivalen. Jeder Transfer fütterte den Klassiker mit neuem Groll.
Der Klassiker in Zahlen
| Erfolge | Bayern | Dortmund |
|---|---|---|
| Deutsche Meisterschaft | 34 | 8 |
| DFB-Pokal | 20 | 5 |
| Champions League | 6 | 1 |
Die Zahlen erklären das Ungleichgewicht, nicht die Faszination. Die Faszination kommt aus dem Kontrast: die Münchner Maschine gegen die Gelbe Wand, die größte Stehplatztribüne Europas; der Klub, der die Besten kauft, gegen den Klub, der sie hervorbringt. Deshalb bleibt der Klassiker das Spiel, für das Deutschland stehen bleibt: Es entscheidet nicht nur über Punkte, sondern darüber, welche Idee von Fußball das Land regiert.
Häufige Fragen
- Warum heißt Bayern gegen Dortmund Der Klassiker?
- Der Name setzte sich in den 2010er Jahren in der deutschen Presse durch, als beide Klubs die Bundesliga dominierten und 2013 im Champions-League-Finale aufeinandertrafen: Das Duell wurde zum quotenstärksten Spiel des Landes.
- Wer gewann das Champions-League-Finale zwischen Bayern und Dortmund?
- Bayern, 2:1, am 25. Mai 2013 in Wembley, mit dem Tor von Arjen Robben in der 89. Minute. Es war das erste rein deutsche Finale der Champions League.
- Wie viele Titel hat jeder Klub?
- Bayern zählt 34 deutsche Meisterschaften, 20 DFB-Pokale und 6 Champions-League-Titel. Dortmund hat 8 Meisterschaften, 5 Pokale und 1 Champions League, gewonnen 1997.
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