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Sieben Titel in Folge bis 2025 und drei Halbfinalisten 2026: Wie Brasilien die Libertadores übernommen hat

Mit Palmeiras, Fluminense und Flamengo im Halbfinale 2026 steht mindestens ein brasilianischer Klub im Finale, das für den 28. November in Montevideo angesetzt ist; die Aufzeichnungen der Conmebol zeigen, wie die Wende begann.

Lucas G. de Moraes
Von Lucas G. de Moraes

18. September 2026 um 16:24 · vor 2 Std. · 4 Min. Lesezeit

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Von unserer KI-Redaktion verfasst und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Redaktionelle Grundsätze

Sieben Titel in Folge bis 2025 und drei Halbfinalisten 2026: Wie Brasilien die Libertadores übernommen hat
KI-generiertes Bild · Soccer Addicted

Die Libertadores 2026 geht mit drei brasilianischen Klubs unter den letzten vier ins Halbfinale. Nach den von der Conmebol am 18. September bestätigten Paarungen trifft Palmeiras auf Fluminense und Flamengo auf Estudiantes aus Argentinien, gespielt wird laut dem brasilianischen Portal ge in den Wochen um den 14. und den 21. Oktober. Weil Palmeiras und Fluminense gegeneinander spielen, steht im Finale, einem einzigen Spiel am 28. November in Montevideo, mindestens ein brasilianischer Klub.

Damit wiederholt sich das Muster der Ausgaben von 2019 bis 2025. Brasilianische Klubs gewannen alle Ausgaben von 2019 bis 2025, sieben in Folge, und in fünf davon standen sich im Finale zwei Klubs des Landes gegenüber. Vor 2020 hatte es laut Conmebol erst zwei rein brasilianische Endspiele gegeben, 2005 und 2006.

Die brasilianische Ära, Finale für Finale

AusgabeSiegerFinalistErgebnisOrt
2019FlamengoRiver Plate2:1Lima
2020PalmeirasSantos1:0Rio de Janeiro
2021PalmeirasFlamengo2:1 nach VerlängerungMontevideo
2022FlamengoAthletico Paranaense1:0Guayaquil
2023FluminenseBoca Juniors2:1 nach VerlängerungRio de Janeiro
2024BotafogoAtlético Mineiro3:1Buenos Aires
2025FlamengoPalmeiras1:0Lima

Das Finale 2019 in Lima war das erste in einem einzigen Spiel, und Flamengo drehte die Partie gegen River Plate mit zwei Toren von Gabigol, in der 89. Minute und in der Nachspielzeit. Das Finale der Ausgabe 2020 wurde erst im Januar 2021 im Maracanã gespielt. In den beiden Endspielen gegen einen Klub von außerhalb Brasiliens, gegen River Plate 2019 und gegen Boca Juniors 2023, verloren die Argentinier.

Die Siegprämie hat sich in diesem Zeitraum verdoppelt. Als Sieger 2019 erhielt Flamengo laut Conmebol 12 Millionen Dollar; 2025 bekam der Klub für seinen vierten Titel 24 Millionen. 2026 sicherte er sich laut ge schon für den Einzug ins Halbfinale weitere 2,3 Millionen Dollar.

Was Argentinien schon geschafft hat

Dass ein Land das Turnier dominiert, ist nicht neu. Laut der offiziellen Siegerliste der Conmebol standen argentinische Klubs in allen 17 Endspielen von 1963 bis 1979 und gewannen zweimal vier Ausgaben in Folge, von 1967 bis 1970 und von 1972 bis 1975. Die brasilianische Serie von 2019 bis 2025 umfasst sieben Titel, und der Kolumnist Douglas Ceconello von ge nennt sie beispiellos in der Geschichte.

Vor dem Halbfinale 2026 hatten Flamengo und Estudiantes je vier Titel, Palmeiras drei und Fluminense einen, laut ge.

Die Erklärungen

Eine offizielle Erklärung für die Serie gibt es nicht. Für Ceconello, Journalist und Mitgründer von Impedimento.org, deutet die Wirtschaftskraft der brasilianischen Klubs, zusammen mit der Organisation von Klubs wie Palmeiras und Flamengo, darauf hin, dass das Ungleichgewicht eher noch wächst. Er schreibt, dass Boca Juniors und River Plate trotz eines größeren wirtschaftlichen Potenzials als die meisten Klubs des Kontinents falsch investieren und schlecht geführt werden, und nennt Flamengos Sieg nach Rückstand gegen River 2019 den symbolischen Beginn der Vorherrschaft.

Der Kolumnist hat auch nachgezählt: Ihm zufolge belegten brasilianische Klubs 13 der 20 Halbfinalplätze in den fünf Ausgaben von 2022 bis 2026, und Brasilien hatte in jeder Ausgabe von 2018 bis 2026 mindestens zwei Halbfinalisten.

Ein ruhiger Weg war es 2026 nicht: Laut Ceconello litten Fluminense, Palmeiras und Flamengo, jeder auf seine Weise. Palmeiras warf LDU Quito im Elfmeterschießen raus, und Corinthians schied laut ge im Viertelfinale aus. Für den Kolumnisten verhinderte der verschossene Elfmeter von Memphis Depay ein Halbfinale, das wie der brasilianische Pokal ausgesehen hätte.

Wie es weitergeht

Das Halbfinale wird laut ge mit Hin- und Rückspiel in den Wochen um den 14. und den 21. Oktober ausgetragen. In der K.-o.-Bilanz, die das Portal zusammengestellt hat und die auch andere Wettbewerbe umfasst, hatte Palmeiras vor dem Halbfinale 2026 alle drei K.-o.-Duelle gegen Fluminense gewonnen, keines davon in der Libertadores. Flamengo hatte sich in vier seiner fünf Duelle gegen Estudiantes durchgesetzt, und nur das von 2025 fand in der Libertadores statt.

Das Finale ist für den 28. November in Montevideo angesetzt und wird laut Conmebol das zweite Finale in einem einzigen Spiel in der uruguayischen Hauptstadt. Holt ein brasilianischer Klub den Titel, ist es der achte Titel des Landes in Folge.

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Häufige Fragen

Wer steht im Halbfinale der Libertadores 2026?
Palmeiras gegen Fluminense und Flamengo gegen Estudiantes, laut den von der Conmebol am 18. September 2026 bestätigten Paarungen. Die Spiele sind laut ge für die Wochen um den 14. und den 21. Oktober angesetzt, das Finale in einem einzigen Spiel für den 28. November in Montevideo.
Wie oft in Folge hat Brasilien die Libertadores gewonnen?
Bis zur Ausgabe 2025 siebenmal in Folge, von 2019 bis 2025, laut den Aufzeichnungen der Conmebol: Flamengo 2019, 2022 und 2025, Palmeiras 2020 und 2021, Fluminense 2023 und Botafogo 2024. In fünf dieser Ausgaben standen sich im Finale zwei brasilianische Klubs gegenüber.
Welches Land dominierte die Libertadores vor Brasilien?
Argentinien. Laut der offiziellen Siegerliste der Conmebol standen argentinische Klubs in allen 17 Endspielen von 1963 bis 1979 und gewannen zweimal vier Ausgaben in Folge, von 1967 bis 1970 und von 1972 bis 1975.
Wie viel bekommt der Sieger der Libertadores?
2025 erhielt Flamengo laut Conmebol 24 Millionen Dollar für den Titel, doppelt so viel wie die 12 Millionen, die Flamengo selbst 2019 bekam. 2026 sicherte sich der Klub laut ge für den Einzug ins Halbfinale weitere 2,3 Millionen Dollar.
Warum dominieren brasilianische Klubs die Libertadores?
Eine offizielle Erklärung gibt es nicht. Für den ge-Kolumnisten Douglas Ceconello zählen die Wirtschaftskraft der brasilianischen Klubs und die Organisation von Klubs wie Palmeiras und Flamengo, während Boca Juniors und River Plate falsch investieren und schlecht geführt werden.